Costa Rica

San Jose city by night

Costa Rica gehört mit seiner Landfläche von 51.100 km2 zu Zentralamerika. Dieses groβe Reiseziel zählt zu den Ländern mit der gröβten Schutzfläche auf der Welt, da 25 % des Territoriums Nationalparks, biologische, Landes- und Meeresschutzzonen neben anderen Naturzonen einnehmen. Hier werden ungefähr 850 Vogelarten verzeichnet, von denen 600 einheimisch sind und bei den restlichen handelt es sich um Zugvögel, die im Winter der USA hier Halt machen und anschlieβend ihre Reise fortsetzen, im allgemeinen Richtung Südamerika.

Costa Rica ist eines der schönsten Reiseziele des Planeten. Dieses kleine Stück Land bietet alles, um Tausende von Reisende die es jedes Jahr besuchen, zufrieden zu stellen. Das Land ist in 7 Provinzen aufgeteilt: San José, Alajuela, Cartago, Heredia, Guanacaste, Puntarenas und Limón; die zusammen eine nahezu unbegrenzte Anzahl an Reiseaktivitäten bieten

 

Allgemeine Informationen

  • Hauptstadt: San José
  • Währung: Colón
  • Landesvorwahl: (+506)
  • Landesgrenzen:  im Osten und Nordosten an das Karibische Meer angrenzend; im Westen und Süden an den Pazifischen Ozean; im Südosten an Panama und im Norden an Nicaragua
  • Fläche: 51.100 km2
  • Geografische Höchstlänge: 464 km vom Fluss Sapoá bis Punta Burica
  • Geografische Mindestlänge: 119 km von Tuba bis Boca del Colorado
  • Landesbreite: Maximum 259 km von Cabo Santa Elena bis zur Mündung des Flusses  Colorado
  • Höchste Erhebung: Cerro Chirripó (Höhe: 3.820 m über dem Meeeresspiegel)
  • Breitester Krater: Vulkan Poás (mit 1 km Durchmesser einer der gröβten Krater der Welt)
  • Nationalblume: Guaria Morada (Guarianthe skinneri)
  • Nationalbaum: Guanacaste (Enterolobium cyclocarpurri)
  • Nationalvogel: Yigüirro (tardus grayil, auf Deutsch Schlichtdrossel genannt)
  • Klima: tropisch mit zwei Jahreszeiten: Trockenzeit (Dezember bis April) und Regenzeit (die restlichen Monate)
  • Bevölkerung: 5.500.000 Einwohner
  • Provinzen: 7 (San José, Cartago, Heredia, Alajuela, Puntarenas, Guanacaste, Limón)
  • Stromspannung: 110 Volt

Geschichte

Nachweis über menschliche Ansiedlungen liegt aus dem Jahr 5.000 vor Christus vor, aber im Vergleich zu den groβen präkolumbischen Kulturen des amerikanischen Kontinents, waren die Ureinwohner Costa Rica weder zahlreich noch weit fortgeschritten.

Die gültige Verfassung vom 7. November 1949 legt Costa Rica als demokratische Republik fest. Mit der Abschaffung des Militärs 1948 festigt Costa Rica seine Stellung als Mittler von Demokratie und Frieden, den die Costa-Ricaner schon immer genossen haben. Die einzige Streitmacht ist die Staatspolizei. Statt Ressourcen in Soldaten und Waffen zu investieren, hat Costa Rica Investitionen in das Gesundheits- und Erziehungswesen getätigt, was aus Costa Rica ein friedvolles und pazifistisches Land gemacht hat..

Klima

Costa Rica ist ein zwischen zwei Ozeanen eingebettetes tropisches Land mit einer komplexen Geografie: verschiedenartige klimatische Bedingungen schaffen Lebensräume, die vom tropischen Trockenwald bis zum Heideland reichen. Die Temperaturen liegen in der Regel zwischen 14 und 22 Grad Celcius. Auch wenn es keine definierten Klimazonen gibt und das Klima das ganze Jahr über relativ stabil ist, gibt es doch kleine Veränderungen je nach „Sommer“ (Trockenzeit) oder „Winter“ (Regenzeit). Der „Sommer“ erstreckt sich von Dezember bis April und der „Winter“ von Mai bis November.

Amtssprache

Spanisch, obwohl ein groβer Prozentsatz auch Englisch spricht.

Gesundheit und Erziehungswesen

Zur Einreise nach Costa Rica wird von europäischen und amerikanischen Touristen kein Impfungsnachweis verlangt. Unabhängig vom hohen Gesundheitsstandard hier treten aufgrund der geografischen Lage vereinzelte Fälle von Tropenkrankheiten auf. Jede Stadt hat allerdings ein oder mehrere Krankenhäuser und in kleinen Gemeinden wird durch Arztpraxen und sonstige Einrichtungen stets ärztliche Hilfeleistung garantiert.

Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) genieβt Costa Rica eines der besten Gesundheitssysteme weltweit. Die Kindersterblichkeit ist zurückgegangen, während die Lebenserwartung ansteigt, und in bezug auf das Erziehungswesen hat das Land mit cirka 96% eine der höchsten Alfabetisierungsraten des Kontinents.

Offizielle Feiertage

  • 1. Januar: Neujahr
  • 11. April: Juan Santamaría-Tag (Nationalheld aus dem Krieg)
  • 1. Mai: Arbeitertag
  • 25. Juli: Annexion von Guanacaste
  • 2. August: Tag der Schutzheiligen Costa Ricas, der Jungfrau von den Engeln
  • 15. August: Muttertag
  • 15. September: Unabhängigkeitstag
  • 25. Dezember: Weihnachten
  • Gründonnerstag und Karfreitag: Karwoche

Schutzgebiete - Flora und Fauna

Die Klimavielfalt Costa Ricas und die langjährige staatliche Umweltschutzpolitik machen dieses Land zu einem wirklichen Naturparadies mit verschiedenen Ökosystemen, die zahlreiche Tier- und Pflanzenarten beherbergen.

Auf weniger als 51 Quadratkilometern, die 0,03 Prozent der Erdoberfläche darstellen, sind ungefähr 5 Prozent der weltweiten biologischen Vielfalt anzutreffen. Costa Rica zeichnet sich durch fünf verschiedene Klimazonen aus: Trockenwald, Regenwald, gemäβigte Klimazone, tropische Kaltzone und Ödland. Diese verschiedenen Klimata schaffen mannigfaltige Ökosysteme, die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Schutz bieten. Der costaricanische Staat unterhält dynamische Maβnahmen zum Schutz von Nationalparks und Naturschutzgebieten als auch Kategorien und Initiativen in bezug auf Umweltschutz und den Schutz natürlicher Ressourcen und staatlichen Erbguts. Die Karibik- und Pazifikküste gleichen paradiesischen Landschaften und eine 500 km lange Gebirgskette erstreckt sich von Grenze zu Grenze, wobei sich imponierende Vulkane mit sanfter Hügellandschaft abwechseln, aus denen Flüsse und Bäche entspringen, die unberührte Flora genauso wie die von Menschenhand angelegten Felder bewässern.

Im bergigen Gebiet der Karibik zwischen 800 bis 1.500 Metern über dem Meeresspiegel zeichnet sich die Vegetation durch tropischen Feuchtwald aus. Im Nordpazifik und Zentraltal überwiegt Trockenwald mit geringerem Baumwuchs, aber reichlichem Wuchs an Süβgräsern und Kräutern.

In bezug auf die costa-ricanische Fauna lässt sich sagen, dass Costa Rica eine auβergewöhnliche Anzahl an verschiedenartigen Spezies beherbergt. Je nach Region bietet sich die Möglichkeit, Quetzale, 5 oder 6 Tukanarten, Tapire, Rehe, Ameisenbären, Faultiere, Affen, Nasenbären, Otter, Füchse, Jaguare, Ozelote, Pumas, Aras  u.v.m. zu beobachten.

Die Naturzonen stellen den Lebensraum für etwa 13.000 Pflanzenarten, mehr als 2000 Arten von Schmetterlingen, 4.500 Arten von Nachtfaltern, 163 Arten von Amphibien, 220 Arten von Reptilien, 1.600 Arten von Süβwasser- und Meerwasserfischen und 850 Vogelarten unter anderem dar.